SASKIA THIENEL (sie/ihr)
Ich bin Gestalttherapeutin mit traumasensibler Ausrichtung.
Dabei ist mir eine Haltung wichtig, die ganzheitlich, mitfühlend und achtsam im Umgang mit Grenzen, Einfluss und Verletzlichkeit ist – und die Raum für Humor, Lebendigkeit und echte Tiefe
lässt.
Ich begleite Menschen, die sich selbst ernst nehmen möchten – auch dort, wo es widersprüchlich, verletzlich oder ungeklärt ist.
Menschen, die nicht nur verstehen wollen, warum etwas so ist, sondern spüren möchten, wie sie mit sich selbst und anderen in Kontakt stehen.
Seit über 15 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Selbsterfahrung, Persönlichkeitsentwicklung und therapeutischer Arbeit.
In meiner Arbeit geht es nicht um schnelle Lösungen, sondern um einen Prozess, in dem sich etwas entwickeln darf – in deinem Tempo und mit dem, was gerade da ist.
Ich verstehe Therapie als gemeinsamen Prozess, in dem wir erforschen, was gerade da ist – im Erleben, im Körper und im Kontakt.
Dabei bringst du dein Erleben mit, ich meine Wahrnehmung, Erfahrung und fachliche Haltung.
Veränderung entsteht dort, wo Kontakt möglich wird, nicht dort, wo etwas „repariert“ werden soll.
In unserer Arbeit kann es auch um Erfahrungen gehen, die dich geprägt oder überfordert haben.
Mir ist dabei wichtig, dass wir gemeinsam herausfinden, in welchem Tempo und in welcher Tiefe du dich dem annähern möchtest.
Ich arbeite mit Gespräch, Körperwahrnehmung, kreativen Methoden und inneren Bildern – immer orientiert an deinen Möglichkeiten und Grenzen.
Mir ist es wichtig, einen Raum zu gestalten, in dem du dich nicht erklären oder beweisen musst.
Du darfst mit dem da sein, was gerade ist – auch dann, wenn es (noch) keine Worte dafür gibt.
Ich arbeite traumasensibel. Das bedeutet:
Ich möchte einen Rahmen schaffen, in dem sich Menschen unabhängig von ihrer Lebensweise, Herkunft oder ihren Erfahrungen willkommen fühlen. Diese Haltung ist für mich nicht nur fachlich begründet, sondern auch persönlich gewachsen. Ich setze mich kontinuierlich mit Themen wie Diskriminierung, Rassismus und Queerness auseinander und bilde mich in diesen Bereichen fort.
Fotos : Reihaneh Kheirabadi
Ich begleite unter anderem Menschen mit:
Dabei arbeite ich nervensystemorientiert und unterstütze dabei, innere Sicherheit aufzubauen und neue Erfahrungen im Kontakt zu ermöglichen.
Ich arbeite seit vielen Jahren therapeutisch mit Einzelpersonen und Gruppen.
Meine Arbeit basiert auf der Gestalttherapie und ist geprägt durch langjährige Erfahrung in der Leitung von Selbsterfahrungsseminaren – unter anderem im Bereich "die Heldenreise" und Schattenarbeit nach Paul Rebillot.
Ich bilde mich kontinuierlich weiter, insbesondere in den Bereichen Trauma, Gestalttherapie und körperorientierte Verfahren, und bin regelmäßig in Supervision und fachlichem Austausch.
Ich lebe in Fürth und bin seit 2023 glücklich verheiratet.
Mein Partner ist aus dem Iran nach Deutschland geflohen. Seine Geschichte und die vieler anderer Menschen in ähnlichen Situationen haben meinen Blick auf unterschiedliche Lebensrealitäten und Privilegien erweitert.
Diese Erfahrungen prägen auch meine Sensibilität für gesellschaftliche Themen und fließen in meine therapeutische Haltung ein. Natur, insbesondere Wasser, Musik und kreatives Gestalten sind für mich wichtige Ressourcen. Ich glaube daran, dass Entwicklung nicht abgehoben sein muss, sondern verkörpert und alltagsnah stattfinden kann.
Therapie ist Vertrauenssache.
Deshalb ist es mir wichtig, dass du für dich prüfen kannst, ob meine Art zu arbeiten für dich stimmig ist.
Ein erstes Gespräch kann dabei helfen, einen Eindruck zu bekommen.